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Die richtige Verkostung

Am besten ist für den Anfang beim Whisky Tasting schottischer Single Malt mit seiner riesigen Geschmacksvielfalt geeignet. Die Auswahl der richtigen Whiskys ist für das Whisky Tasting entscheidend. Natürlich muss man eine gewisse Fassstärke gewohnt sein, um die volle Faszination spühren zu können. Damit die Aromen getrennt vom Alkohol wahrgenommen werden können, braucht es ein wenig Zeit und oft etwas Wasser. Neulinge sollten daher für Whiskysorten zwischen 40 bis 50 % entscheiden.

Vorbereitungen und Planung

  • Die genaue Anzahl der Gäste sollte für die Planung bekannt sein. Eine Gruppe von 4 bis 6 Testern ist perfekt. Aus logistischen Gründen sollten es auch nicht mehr Gäste sein.
  • Nun ist die Lokation auszusuchen.Die passende Whisky Deko sorgt für die entsprechende Atmosphäre. Der Tisch muss groß genug sein, dass Wasser, Gläser Notizzettel, eventuell kleine Häppchen und natürlich der Whisky hierauf Platz finden.

 

Das richtige Glas für die Whisky Verkostung

  • Whiskygläser gehören selbstverständlich zur Grundausstattung. Sollten keine speziellen Whiskygläser zur Verfügung stehen, können auch Gläser mit nach oben zulaufender Form verwendet werden. Dadurch gelangt der Duft dem Whiskys in die Nase. Das Glas sollte zudem schlank sein, da hier die Handwärme gut an den Whisky weitergeleitet wird und dafür sorgt, dass seine Aromen freigesetzt werden.
  • Zu jedem neuen Whisky sollte ein neues Glas zur Verfügung gestellt werden. Dadurch wird verhindert, dass sich die Aromen der Whiskys vermischen. Bei vielen Gästen braucht man dann natürlich auch entsprechend viele Gläser. Daher kann man auch die Gläser mit frischem Wasser ausschwenken, bevor ein neuer Whisky getestet wird. Wasser sollte sowieso ausreichend vorhanden sein.
  • Zusätzlich ein Glas mit Wasser: Ein Schluck Wasser tut nicht nur ganz gut, sondern hilft auch bei der Neutralisation der Aromen.

 

Niveauvolles Ambiente

Alle Besucher setzen sich mit verschiedenen Whiskys und Aromen auseinander. Nebenbei erklärt der Gastgeber viel Wissenswertes über den jeweiligen Whisky. Damit die Gäste nicht den Überblick verlieren, sollten Notizzettel und Bleistift bereitliegen. Entsprechende Formblätter kann man sich aus dem Internet herunterladen. Die Gäste werden aufgrund der hohen Professionalität erstaunt sein. Auf den Formblättern kann jeder Gast seine eigenen Anmerkungen zu den gereichten Whiskys machen. Dazu zählen neben den Eckdaten zu dem Whisky und der Brauerei beispielsweise eigenen Wahrnehmungen wie Geschmack oder Aussehen. Durch das Aroma-Wheel können die Ausprägungen der Basisaromen festgehalten werden.

Jeder Gast sollte eine Tasting Unterlage erhalten. Diese wird auf jedem Platz ausgelegt. Durch Kreise wird gezeigt, wo die Gläser zu platzieren sind. Der Whisky kann dadurch nacheinander begutachtet und verglichen werden. Dank der Nummerierung passiert es nicht, dass man nach ein paar Gläsern durcheinander kommt. Auf der Unterlage befindet sich auch eine Auswahl an bestimmten Aromen, die oft vorkommen. Solche Unterlagen verwenden auch Jurymitglieder bei professionellen Verkostungen.

Auswahl des Whiskys

Die entscheidende Rolle bei dem Tasting spielt der ausgewählte Whisky. Dabei gibt es generell keine Grenzen. Die Geschmacksnerven vertragen etwas 4 bis 6 Whisky. Mehr sollten es auch nicht sein. Bei der Auswahl sollte man sich mit Standardabfüllungen zufrieden geben. Neulinge müssen meist erst auf den Geschmack kommen. Man tut Nichtkennern nichts Gutes, wenn man eine hochwertige und teure Einzelfassabfüllung serviert, und er den Geschmack gar nicht wahrnehmen kann. Es wäre auch gar nicht sinnvoll herkömmliche Supermarktwhiskys aufzutischen, da die Tester diese meistens bereits kennen. Auch in der Preisklasse von 30 bis 40 Euro gibt es unbekannte und vollkommen unterschätzte Abfüllungen. Ursprünglich kommt das Getränk aus Schottland. Bei Whiskys aus Schottland bietet sich eine Auswahl nach den verschiedenen Regionen an. Hier gibt es beispielsweise Highlands mit sehr starkem Whisky mit Gewürz- und Kräuteraromen oder süßliche und fruchtige Whiskys von der Speyside. Bei einer Verkostung ist es auch stets interessant Blended Whisky oder auch Intermationale Exemplare wie zb. Bourbon aus den USA oder einen Whiskey aus Japan zu servieren. Hier gibt es abwechslungsreiche und passend zusammengestellte Sammlungen. So eine Sammlung mit 5 geschmacklich verschiedenen Whiskys ist bereits für weniger als 150 Euro erhältlich.

So wird Whisky richtig verkostet - los gehts!

Sind alle Gäste eingetroffen, kann das private Whisky Tasting beginnen. Hat jeder seinen Platz eingenommen, können die ersten Whiskys eingegossen werden. Um die Aromen zu erhalten, sollten die Gläser zum Beispiel mit einem Bierdeckel abgedeckt werden. Ist die Glasöffnung nicht so groß, genügt hierfür auch ein Poker-Chip. Jetzt kann die Verkostung starten.

Die Verkostung durchläuft die 3 Schritte

  1. Sehen,
  2. Riechen
  3. Schmecken.

 

Beim Sehen wird zunächst die Farbe betrachtet. Das Glas hält man hierzu am besten gegen einen neutralen und weißen Hintergrund. Eine helle Farbe kommt oftmals von der Lagerung in einem Eichefass. Dunklere Whiskys wurden hingegen meist in Sherryfässern gelagert. Neulinge können aus der Farbe zwar noch keine großartigen Rückschlüsse ziehen, dennoch werden durch den Anblick des Whiskys die Geschmacksnerven angeregt.

Beim Riechen werden die Aromen durch den Geruchssinn erfasst. Dabei sollte die Nase keinesfalls zu tief in das Glas gehalten werden. Leichtes Schwenken des Glases intensiviert die Aromen. Hier ist es immer spannend zu sehen welche Aromen von den Gästen erkannt werden. Hier bietet sich eine Tasting-Unterlage an, damit die Gerüche den bekannten Aromen zugeordnet werden können.

Im letzten Schritt darf der Whisky getrunken werden. Am Glas wird nur genippt, damit der Whisky langsam über die Zunge läuft. Hier sollten die Tester einige Notizen zu den Aromen machen. Wird der gleiche Whisky später noch einmal verzehrt, entdecken die Gäste oftmals noch andere Aromen. Ebenso sinnvoll ist es, ein Whisky-Buch zur Verfügung zu stellen. Hier können wissenswerte Informationen über den jeweiligen Whisky nachgelesen werden. Die Reihenfolge der Whiskys sollte aufsteigend sein, also mit einem leichten Whisky beginnen. Sehr rauchige und torfige Whiskys sollten am Ende serviert werden. Wenn dies alles beachtet wird, steht einem gelungen Whisky Tasting zusammen mit Freunden nichts mehr im Wege.

Übrigens, auch irische Whiskey können Sie selbstverständlich in ihren Tasting verwenden. Hier sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt.

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